KLFA (Kleinlöschfahrzeug Allrad)

 

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Fahrzeugtyp:

Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrireb

Hersteller

 Lohr Magirus

Taktische Bezeichnung

KLFA

Mannschaft

1:8

Funkrufzeichen

Pumpe Nöhagen

Marke

Iveco Daily 4 x 4

Leistung

176 PS

Baujahr

2009

Gewicht

6,4 Tonnen

Führerschein

C

 Ausrüstung

Atemschutzausrüstung

Schaumausrüstung

Lichtmast

4 Scheinwerfer mit je 1000 Watt

Stromerzeuger 10 kVA

2 teilige Schiebleiter

Unterwasserpumpe (T 8)

Absenkvorrichtungen für TS und Stromerzeuger

Rückfahrkamera im Fahrerhaus

Blendfreie Rundumbeleuchtung

Fahrzeugpatin
Brunhilde SCHWARZ

 

Mitglieder

Aktive

44

Reservisten

17

Ehrenmitglied

1

GESAMT

62

Impressum/Kontakt

Inhaber und Herausgeber

Freiwillige Feuerwehr Nöhagen

Nöhagen 20

3521 Nöhagen

Kontakt (Homepageadministrator)

Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation

Strasser Manuel, SB

3521 Nöhagen 83

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Die Geschichte der FF Nöhagen

Chronik der FF Nöhagen

Dorfplatz 1898 mit der vom Brand zerstörten Kapelle

Im größten Ort der derzeitigen politischen Gemeinde Weinzierl am Wald, in Nöhagen, wurde zum frühesten Termin im Bereich der heutigen Gemeinde eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.

15. November 1883

Gründung der FF Nöhagen

 

 

 

Die Initiative hierzu ergriff die Gemeindevertretung, die in ihrer Sitzung vom 15. November 1883 die Gründung mit Genehmigung des vorgelegten Statutenentwurfs vollzog. Die heute noch bei der Feuerwehr aufbewahrten,

auf drei Seiten handschriftlich festgelegten Statuten wurden von der gesamten Gemeindevertretung nämlich

von „Vorstehung“ und „Ausschuss“ unterfertigt.

Für den Gemeindevorstand zeichneten Bürgermeister Michael Starkl, die Gemeinderäte Johann Rumpelmayer und Michael Seidl, für den Ausschuss dessen Mitglieder Johann Emberger, Johann Zillinger, Josef Starkl, Michael Starkl und Franz Herndl.

 In Entsprechung des Vereinsgesetzes vom 15. November 1867 regelten die Statuten das Wirken, die Mitgliederbewegung, die Organe und die Beschaffung der Mittel des Vereines.

Als Vereinszweck wird der Schutz von Leben und Eigentum der Bewohner von Nöhagen und Umgebung genannt, die Beschaffung der erforderlichen Mittel geschehe durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Der Beitritt erfolgt freiwillig, der Austritt freiwillig oder gezwungen.

Ein „erzwungener Austritt“ erfolgt nach Beschluss der „Feuerwehrleitung “wegen „beharrlicher Nichtbefolgung“

der Statuten, dann „wegen unehrenhaften Betragen“ und schließlich „wer den Zweck der Freiwilligen Feuerwehr durch Wort und Tat schädigt“.

Als Organe werden die „Feuerwehrleitung“ und die „Generalversammlung“ angegeben, die ihre Beschlüsse mit Mehrheit fassen.

Die von dem Gemeindevorstand beschlossenen elf Punkte umfassenden Statuten wurden noch am gleichen Tag der Nö. Statthalterei in Wien vorgelegt, von der am 30. November 1883 eine positive Erledigung erfolgte.

Nun konnte die Wahl der „Feuerwehrleitung“ durchgeführt werden. Laut Statut bedurfte der gewählte Hauptmann der Bestätigung durch die gesamte Gemeindevertretung.

Zum ersten Hauptmann wurde der Hausbesitzer und Gastwirt Johann Glaser (Nr. 13, heute Gasthaus Schwarz), zum Stellvertreter Joseph Pachschwöll gewählt.

Dem Ausschuss gehörten Michael Starkl, Johann Rumpelmayer, Johann Emberger, Anton Starkl und Franz Herndl an.

Wie damals allgemein üblich, wendet sich die neugegründete Wehr mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an „Seine Majestät den Kaiser“. In dem Schreiben vom 4. Jänner 1884 wird hingewiesen, dass „Nöhagen eine der ärmsten Gemeinden der Gegend“ sei. Daher sei es bisher noch nicht zur Gründung einer Feuerwehr gekommen, es sei auch kein Löschgerät vorfindbar. In dieser den Winden sehr ausgesetzten Gegend seien die Häuser fast durchwegs mit Stroh oder Schindeln gedeckt, was die Feuergefahr erhöhe“.

Es verfügten auch die „umliegenden Orte“ über keine Feuerwehr, für die nun die neugegründete Wehr den Schutz zu übernehmen zuständig sei. Genannt werden die Dörfer Maigen, Lobendorf, Weinzierl, Stixendorf,

Ostra, Reichau und Felling.

Zum Schluss wird noch bemerkt, dass „noch keine Gelegenheit“ sich ergeben hatte „ihre Tätigkeit beweisen zu

können“, sie werde aber sicherlich im Notfall die in sie gesetzte Erwartung erfüllen. Der Mannschaftsstand wird mit 48 angegeben.

Dem genannten Ansuchen wurde von „dem Gemeindevorstand in tiefster Ehrfurcht beigefügt“, dass die bei der Brandkatastrophe vom Jahr 1868 zu Schaden gekommenen sieben Häuser zu Nöhagen bei Bestand einer Feuerwehr verschont geblieben wären.

Nicht allzu lange dauerte die Wartezeit bis zum ersten Einsatz. Dieser erfolgte im Jahr 1886. Es war allerdings nur ein leerstehendes Mühlengebäude, das in Brand geraten und zu löschen war.

Aber bereits der nächste Brand betraf das Dorf Nöhagen selbst. Im Haus Nr.6 entstand am 31. Dezember 1886 um 2 Uhr Nachmittag ein Zimmerbrand.

Die durch das „Hornsignal“ herbeigerufenen 40 Feuerwehrmänner konnten das Feuer schnell löschen, sodass kein nennenswerter Schaden entstand. Zum Einsatz kamen zwei Handspritzen.

Am 17. August 1888 musste die Hagener Wehr zur Bekämpfung eines Scheunenbrandes in St. Johann 4 (Gasthaus Sandler) ausrücken. Zu dem um 2 Uhr Nachmittag durch „Blitzschlag“ verursachten Brand waren „23 Mann zur Hilfeleistung herbeigekommen“, die um 3 Uhr am Brandplatz erschienen und mit einer Saugspritze“ die Löscharbeiten bewerkstelligten. Im Brandbericht von Hauptmann Glaser ist festgehalten, dass weiters die Feuerwehren Els und Kottes erschienen waren und „dass dieselben vereint zusammengewirkt

und gearbeitet haben“.

Das Wohnhaus blieb durch den Einsatz der Wehren vom Feuer verschont. Innerhalb einer Stunde konnte laut

Brandbericht ein am 10. Juli 1890 um ca. 4 Uhr Nachmittag im Gemeindegebiet von Nöhagen ausgebrochener

Waldbrand von 22 Mann gelöscht werden. Immerhin fielen dem Feuer zwei Joch Jungwald zum Opfer.

Wegen eines „Mühldachbrandes“ musste am 17. Mai 1890 die Feuerwehr Nöhagen nach Reichau fahren. Als

einzige um 4 Uhr Früh am Brandplatz erschienene Feuerwehr brachte sie binnen zwei Stunden das Feuer unter

Kontrolle. 26 Mann waren ausgerückt. Die Mühle des Leopold Pemmer war allerdings total abgebrannt. Bezüglich der Wasserbeschaffung vermerkt der Bericht von Hauptmann Glaser: „Durch den Mühlbach war Wasser in Fühle“.

 

Tragisch ist der Brand vom 17. Juli 1898 in Nöhagen, der ein Menschenleben forderte und bei dem 20 Wirtschaftsgebäude abbrannten. 42 Mann waren mit Saug- und Druckspritze im Einsatz. An fremden Feuerwehren waren die von Felling, Meisling, Großheinrichschlag, Albrechtsberg und Lichtenau gekommen. Der Brandeinsatz dauerte zwölf Stunden. Schnell gelöscht konnte am 28. Juli 1899 ein Brand in Nöhagen 18 werden, zu dem 32 Mann ausrückten.

1898-1900

Erstes Feuerwehrdepot wird gebaut.

 

 

 

Altes Feuerwehrhaus Nöhagen

 

 

 

Der 16. Mai 1901 erforderte den Einsatz bei einem Großbrand in Lobendorf, der um 4 Uhr Früh im Haus Nr.

19 ausbrach und in der Folge 18 Häuser samt Wirtschaftsgebäude erfasste. An der 13-stündigen Löscharbeit beteiligten sich sechs Feuerwehren und zwar die von Großheinrichschlag, Weinzierl, Nöhagen, Els,  Albrechtsberg und Kottes.

 

 

Pferdegezogener Spritzenwagen 1901

 

 Am 23. September 1902 brannte das Haus Nr. 13 in Stixendorf nieder. Die Löscharbeiten wurden von den Feuerwehren Nöhagen und Weinzierl durchgeführt. Bei Johann Zehetner in Gschwendt entstand am 17. November 1903 um 5 Uhr Früh ein Feuer das in der Folge zwei weitere Wirtschaftsgebäude erfasste. Um 8 Uhr morgens erschien die hierzu gerufene Feuerwehr Nöhagen nachdem schon seit 6 Uhr von der Feuerwehr

Großheinrichschlag das Feuer bekämpft worden war. Das „Gebäude“ des Karl Klingelhuber aus Reichau 12 wurde am 13. Februar 1904 um 2 Uhr Nachmittag durch Brandlegung vom Feuer erfasst. Mittels Telefon wurde die Feuerwehr Nöhagen verständigt. Der Einsatz wurde vom Hauptmann der Ortsfeuerwehr Reichau geleitet.

In Gillaus standen am 16. August 1904 „sämtliche Häuser in Flammen“. Um 5 Uhr nachmittags erschien die per Telefon herbeigerufene Feuerwehr Nöhagen. Bei einem Brand in Voitsau waren 16 Wirtschaftsgebäude dem Feuer zum Opfer gefallen. Zu dem um erfasste. 2 Uhr Nachmittag ausgebrochenen Brand erschien um 4 Uhr die Feuerwehr Nöhagen. Weitere Brandeinsätze in der Frühzeit ihres Bestandes leistete die Feuerwehr Nöhagen am 14. Mai 1905 mit 15 Mann in Großheinrichschlag, wo vier Häuser „gänzlich niederbrannten“. Am

24. Mai 1905 war ein Einsatz mit sechs Mann in Habruck wo drei Häuser „niederbrannten“. Vier Häuser wurden am 16. November 1906 in Weinzierl eingeäschert, 32 Mann waren aus Nöhagen bei der Brandbekämpfung tätig. Am 30. September 1907 wird eine Brandkatastrophe in Reichau vermerkt. Die Bilanz:

„Elf Gebäude abgebrannt, drei stark beschädigt“. 36 Mann aus Nöhagen leisteten 16 Stunden Brandeinsatz.

Ein neuerlicher Brand in Reichau am 21. Juli 1909 bei Leopold Dürnecker, ausgebrochen um 3 Uhr Früh, erforderte Löscharbeit bis 8 Uhr Früh. Zwei Stunden ab 4 Uhr nachmittags währte ein Einsatz in der „Heilanstalt Hartenstein“, der überwiegend aus der „Rettung von Einrichtungsgegenständen“ bestand.

Der 20. Einsatz wurde am 29. Mai 1911 bei einem um 2 Uhr Früh ausgebrochenen Dachbrand im Mühlengebäude des Leopold Pemmer in Reichau geleistet. Hierbei waren „22 Mann anwesend“. Soweit die aus den Brandberichten der Freiwilligen Feuerwehr Nöhagen bekannt gebliebenen ersten 20 Einsätze nach deren Gründung. Als Hauptleute fungierten in diesem Zeitraum nach dem bereits erwähnten Johann Glaser ab dem Jahr 1898 Johann Rumpelmayer, der 1903 von Georg Zeller abgelöst wurde, der wohl am längsten an der Spitze der Nöhagener Wehr stand. Ab dem Jahr 1906 ist ein Protokollbuch vorhanden, dem hauptsächlich die

Personen des Kommandos und stattgefundenen Feierlichkeiten anlässlich von Jubiläen, weiters Anschaffungen von Utensilien und Geräten, Ehrungen von Mitgliedern und abgehaltenen Bällen entnommen werden können.

Das frühest zur Verfügung stehende Protokoll ist das über die am 4. Februar 1906 in „Herrn Hellers Locale“ stattgefundene Hauptversammlung, die nach „dreistündiger Zeit“ geschlossen wurde. Eröffnet wurde sie von Stellvertreter Anton Hengstberger. Der Tätigkeitsbericht wurde von dem Schriftführer Joseph Koppensteiner, „welcher die Versammlung mit freudigen Worten begrüßte“, erstattet. Es wurde auch bekanntgegeben, dass „Jeder Feuerwehrmann“, welcher das volle 25- jährige Dienstjahr erreicht, sich um die „Verdienstmetalle“ (Medaille) bewerben kann. Unterfertigt wurde das Protokoll vom Hauptmann Georg Zeller, der laut Niederschrift „überhaupt nicht zu Wort kam“, dem bereits genannten Hauptmannstellvertreter Anton Hengstberger, dem Schriftführer Joseph Koppensteiner, dem Kassier Anton Höld, dem Zugführer Johann Huber und dem Zeugwart Johann Seidl. An der Zusammensetzung des Kommandos änderte sich durch lange Zeit nichts oder nur sehr wenig. Georg Zeller blieb in der Funktion des Hauptmannes bis zum 13. Februar 1927, an welchem Tag Josef Starkl zum neuen Hauptmann gewählt wurde. Die Hauptversammlungen fanden jährlich im Jänner oder Februar statt. Mit 19 anwesenden Mitgliedern wurde mit einer Dauer von dreieinhalb Stunden die Versammlung für das Jahr 1907 am 20. Jänner abgehalten. Die am 12. Jänner 1908 stattfindende Versammlung war von 29 Mitgliedern besucht und hatte eine dreistündige Dauer. Bei der Neuwahl wurden „sämtliche sechs Funktionäre auf drei Jahre“ wiedergewählt. Gegenstand der Versammlung war auch der 25-jährige Bestand der Wehr. Aus diesem Grund fand am 12. Juli 1908 bei 26 anwesenden Mitgliedern eine Hauptversammlung statt, bei der das Gründungsfest im Mittelpunkt der Beratungen stand. Ein aus neun Mitgliedern bestehendes Festkomitee wurde bestellt und die „Einteilung der Festordnung besprochen“. Der Ankauf einer Fahne bildete den letzten Tagesordnungspunkt. Bei der Ausschusssitzung am 17. Juli

1908 wurde über den Ankauf einer Vereinsfahne beraten. Hierbei kam zur Sprache, dass bereits im Jahr 1884 für

diesen Zweck eine namhafte Spende hinterlegt wurde. Vom Kommando wurde nun beschlossen, diesen Betrag der „nur zum direkten Ankauf einer Vereinsfahne gemacht wurde“, widmungsgemäß zu verwenden. Im Protokoll heißt es dann: „somit wurden zwei Mann berufen im Auftrag des Kommandos nach Wien zu fahren und die Fahne zu den gewünschten Bedingungen zu bestellen.“ Bei der kurz darauf folgenden nächsten Ausschusssitzung am 9. August 1908 wurde beschlossen, den Mitbegründer und langjährigen Hauptmann Johann Glaser zum Ehrenhauptmann und das Gründungsmitglied Michael Stark (Nr. 6) zum Ehrenmitglied zu ernennen. In der Sitzung vom 21. November wurde beschlossen, Herrn Dr. Otto Pospischill, Besitzer und Chefarzt von Hartenstein, „infolge der in diesem Jubeljahr geleisteten humanen Dienste und Förderung der Interessen der Freiwilligen Feuerwehr und der gemachten Spende zum Ehrenmitglied zu ermessen“ und dies mit einem Diplom zu beurkunden. Die Hauptversammlung am 3. Jänner 1909 fasste den Beschluss die für die

25-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr gestifteten Ehrenmedaillen am 24. Jänner zu überreichen. Abends soll an diesem Tag der Feuerwehrball abgehalten werden. Bei der Ausschusssitzung am 17. Jänner 1909 wurde beschlossen, Frau Hermine Pospischill, Mitbesitzerin von Hartenstein, „infolge der Übernahme

der Fahnenpatenschaft, der gemachten Spende und der Förderung der Interessen an diesen Feuerwesen“, die Ehrenmitgliedschaft zuzuerkennen. Ein weiteres Ehrenmitglied wurde bei der Hauptversammlung am 9. Jänner

1910 ernannt, und zwar Franz Herndl für seine Mitbegründerschaft, seine Spende von 40 Kronen sowie sonstige geleistete Dienste. Die bei der Hauptversammlung am 5. Jänner 1911 fälligen Neuwahlen brachten eine Änderung innerhalb der Führung. Während Hauptmann (Georg Zeller) und Stellvertreter (Anton Hengstberger) in ihren Funktionen bestätigt wurden, wurde mit Johann Wittmann ein neuer Kassier gewählt.

Auch der Zeugwart wurde in der Person des Franz Starkl neu bestellt. Verblieben in seiner Funktion war Anton Höld als Rottenführer.

1912

Am 6. Jänner 1912 fand die nächste Jahreshauptversammlung in Anwesenheit „sämtlicher Ausschussmitglieder und 23 Mann ausübender Mitglieder“ statt. Der Antrag auf Ankauf von zwei Handspritzen, „ferner einer Hupe

zum Telefon“ wurden angenommen, der Termin für den Ball mit 28. Jänner festgesetzt. Der Ankauf von neuen Kappen und Tuchblusen wurde bei der Hauptversammlung am 5. Jänner 1913 erörtert, dann aber „bis auf weiteres verschoben“. Bei der Hauptversammlung am 11. Jänner 1914 appellierte Ausschussmitglied Johann Huber an die Mitglieder „in der jetzigen bedrängten Zeit kräftig zum Feuerwehrwesen zu halten“ und erstattete dann den Tätigkeitsbericht. Diesmal waren 36 Mitglieder erschienen. Der Ankauf verschiedener Gebrauchsgegenstände wie Kappen, Gurten etc. wurde beschlossen.

 

 

 

 

Dorfplatz 1913

 

Dem verstorbenen Johann Glaser wurde ein Nachruf gehalten, wie auch sonst bei den Jahresversammlungen der Verstorbenen gedacht wurde. Die Neuwahl brachte geringfügige Veränderungen. Neu in den Ausschuss kamen Karl Höld und Franz Geitzenauer. Dies war die letzte Versammlung vor dem Ersten Weltkrieg. Die nächste Zusammenkunft war erst nach dem großen Krieg am 16. März 1919. Hierbei galt es vorerst ein Kommando zu wählen. Es wurden wiederum Georg Zeller, Georg Zuntermann, Johann Seidl, Franz Starkl, Johann Pachschwöll und Johann Huber in ihre vorigen Funktionen bestellt. Bei der Jahreshauptversammlung

am 15. Jänner 1922 wurde die fällige Neuwahl der Vereinsleitung „von Bürgermeister Josef Zuntermann

vereitelt“, meldet das Protokoll, „indem er sämtliche Mitglieder aufforderte, die alte Vereinsleitung wieder in ihrem Amt zu belassen, welchem von sämtlichen Mitgliedern zugestimmt wurde“. Die Versammlung am 6. Jänner 1924 befasste sich mit der vor 40 Jahren erfolgten Gründung und beschloss ein Gründungsfest abzuhalten, bei dem die Dekorierung der 25- und 40-jährigen Mitglieder vorzunehmen ist. Der Schulleiter Franz Böhn wurde neu in die Vereinsleitung gewählt. Die am 16. Jänner 1927 „im Herrn Josef Schwarz Gasthaus“ stattgefundene Jahreshauptversammlung stand bei Anwesenheit der „gesamten 33 Mann“ im

Zeichen der Neuwahl. Den Vorsitz führte Obmann Stellvertreter Johann Huber. Zum Hauptmann wurde Josef

Starkl, zum Stellvertreter Franz Braun, zum Schriftführer Johann Seidl und zum Kassier Franz Starkl gewählt. Michael Seidl wurde zum Zugsführer und Johann Huber zum Zeugwart bestellt. Als „Ersatzmänner“ werden Leopold Wimmer und Leopold Weichselbaum genannt. Die Hauptversammlung am 6. Jänner wurde von „Ausschussmitglied“ Johann Huber geleitet, der Eröffnung und Begrüßung vornahm sowie den Tätigkeitsbericht erstattete. Johann Simlinger und Karl Starkl wurden „zur Heranbildung für den Sanitätskurs

namhaft gemacht“. Für den 16. Mai des gleichen Jahres wurde eine „außergewöhnliche Vollversammlung“

einberufen, die in „Herrn Pfallers Gasthaus unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Josef Schwarz“ abgehalten wurde. Einziger Tagesordnungspunkt war die Wahl der Funktionäre. Diese erbrachte nachfolgendes Ergebnis: Obmann Johann Huber, Stellvertreter Michael Seidl, Schriftführer Johann Seidl, Kassier Franz Starkl, Zugsführer Franz Braun und Zeugwart Leopold Wimmer. Die Wahl erfolgte mit Stimmzettel, 30 Stimmen wurden abgegeben. Die Ersatzmänner Johann Wittmann und Engelbert Strasser wurden mittels „Zuruf“ gewählt. In Beisein des Bürgermeisters Johann Pachschwöll und des Ehrenhauptmannes Georg Zeller wurde bei der Jahreshauptversammlung am 8. Jänner 1933 Johann Huber zum Ehrenhauptmann ernannt. Die fällige Neuwahl wurde auf „Intervention“ des Herrn Bürgermeisters „auf einen späteren Zeitpunkt“ vertagt, da „der Verein die Absicht hat, das 50-jährige Gründungsfest zu feiern und der alte Ausschuss doch in dieser Sache besser bewandert sei“. Es wurde beschlossen den „Bezirksfeuerwehrtag“, der erstmals in Nöhagen stattfindet und für 12. März anberaumt ist, festlich zu begehen. Das eigentliche Gründungsfest „soll im Lauf des Sommers abgehalten werden“. Vom Mitglied Anton Hengstberger wurde an „sämtliche Mitglieder, besonders an die Jungmannschaft“ die „Bitte gerichtet, besonders dem Spritzenhaus und der Spritze die besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um im Bedarfsfalle alles in Ordnung zu finden“. Noch vor dem geplanten Gründungsfest legte Hauptmann Johann Huber aus Gesundheitsgründen sein Amt nieder. Deshalb musste am 4. Mai 1933 eine Neuwahl durchgeführt werden. Dies auch deshalb weil es ein „Gerede“ gab, „dass laut Vereinsstatuten die Wahl im heurigen Jahr unbedingt durchgeführt werden müsse“. Leopold Wimmer wurde

zum Hauptmann und Seidl zum Stellvertreter gewählt. Zu weiteren Funktionären wurden Johann Seidl,

Johann Wittmann, Walter Pfaller und Franz Braun gewählt. Von Seiten des Gemeindevorstandes wurde „die Wahl anerkannt“. Nur kurze Zeit währte die Funktionsdauer des neubestellten Hauptmannes.

Das Vereinsprotokoll vom 22. Jänner 1934 berichtet, dass „wegen im Verein eingeschlichenen Unstimmigkeiten“ Leopold Wimmer „seine Stelle zurücklegen musste“. Michael Seidl wurde zum Hauptmann und Johann Wittmann zum Stellvertreter gewählt.

1935

Ankauf Motorspritze DKW - RW 80

 

1. Motorspritze DKW - RW 80

Am 10. Jänner 1937 beschloss die Vollversammlung den Ankauf eines „Streifenwagens zum Transport der Motorspritze“. Die letzte Vollversammlung vor dem Zweiten Weltkrieg fand am 9. Jänner 1938 statt. Erst am 29. November 1946 trat die Freiwillige Feuerwehr Nöhagen wieder zu einer Versammlung zusammen.

Während des

Zweiten Weltkrieges

Frauenfeuerwehr

Hilda Starkl, Nöhagen 12 und Marie Steyrer, Nöhagen 1 wurden zur Ausbildung nach Wr. Neustadt abkommandiert. Laut mündlichen Berichten wurde während der Dauer des Zweiten Weltkrieges eine aus Frauen bestehende Gruppe für Löscharbeiten herangebildet, welche auch in Aktion war. Dem Protokoll vom 29. November 1946 ist zu entnehmen, dass die „Neuaufstellung“ der Freiwilligen Feuerwehr Nöhagen aufgrund einer Aufforderung durch die Nö. Landesregierung erfolgte. Der „bisherige Hauptmann Johann Ettenauer“ ersuchte ihn von seinem Amt zu entheben. Die Wahl zum Hauptmann fiel diesmal auf Johann Rumpelmayer, Stellvertreter wurde Anton Höld, Kassier Johann Simlinger, Schriftführer Josef Zuntermann, Zugsführer Franz Wimmer und Zeugwart Franz Geitzenauer. Am 11. Juli 1948 wurde über den Ankauf eines Feuerwehrautos beraten. Trotz Beschluss kam es zu keinem Kauf.

Im Jahr 1950 stellte sich Hauptmann Johann Rumpelmayer nicht mehr der Wiederwahl. Es wurden Franz Höld zum Hauptmann und Franz Braun zum Stellvertreter gewählt. Der Ankauf einer „stärkeren Motorspritze“ war Gegenstand der Beratung bei der Versammlung am 30. November 1950. Der Preis wird mit 10.525 Schilling

angegeben, hierzu leistet die Gemeinde einen Beitrag von 3.000 Schilling. Von der Firma Rosenbauer wurde

für die alte Spritze ein Betrag von 1.500 Schilling rückvergütet. Die Haussammlung erbrachte den Betrag von

2.500 Schilling, der Rest wurde der Feuerwehrkasse entnommen. Bei der Versammlung am 8. März 1951 wurde der Ankauf einer „neuen Feuerwehrfahne“ beschlossen. Der Kaufpreis von 4.051 Schilling wurde durch Sammlung von Geld, Holz und „Ehren“ aufgebracht. Nur drei Hausbesitzer schlossen sich von der Spendenaktion aus.

1951

VW Motorspritze Rosenbauer

Am 29. April fand nun das „Fest der Motorspritzen- und Fahnenweihe“ statt. Als Fahnenpatin fungierte Frau

Leopoldine Zuntermann, als Fahnenmutter Frau Steffy Raab aus Wien, als Spritzenpatin wurde „Fräulein Hilda

Schwarz“ gebeten.

 

 

Fahnenweihe und Spritzenweihe

 

Ab dem Jahr 1952 versah neben dem Hauptmann Franz Höld, Franz Wimmer die Funktion des Stellvertreters.

Zu dem am 23. Mai 1954 in Nöhagen abgehaltenen „Bezirksfeuerwehrtag“ waren 350 Mann aus dem Osten des Bezirkes erschienen. Unter den, wegen langjähriger Zugehörigkeit zur Feuerwehr Ausgezeichneten befanden sich aus Nöhagen fünf mit 50-jähriger, acht mit 30-jähriger und einer mit 25-jähriger Dienstzeit.

Bei der Versammlung am 19. Dezember 1954 erklärte Hauptmann Franz Höld seine Funktion nicht mehr weiterführen zu können. Franz Wimmer (Nr. 27) wurde zum neuen Hauptmann und Johann Rumpelmayer zum Stellvertreter gewählt. Die Funktion des Schriftführers übernahm Franz Wimmer (Nr. 31), die des Kassiers Franz Starkl. 1958 übernahm Franz Höld die Funktion des Stellvertreters.

1959

Tragkraftspritzenanhänger

Am 10. Juni wurde der Ankauf eines Anhängers von der Firma Rosenbauer beschlossen. Der Preis von 22.370

Schilling wurde durch den Gemeindebeitrag von 10.000 Schilling, einer Subvention in der Höhe von 4.000

Schilling und der Restbetrag durch die Feuerwehr selbst aufgebracht. Die im Jahr 1961 am 31. Dezember

durchgeführte Wahl hatte zum Ergebnis: Franz Höld als Kommandanten, Franz Starkl als Stellvertreter, Karl

Starkl als Schriftführer und Franz Wimmer als Zahlmeister. Über den Verkauf der nicht mehr funktionsfähigen

Handspritze wurde bei den Versammlungen am 12. Dezember 1962 und am 4. Jänner 1963 verhandelt.

Sie wurde schließlich zum Preis von 724 Schilling an Wanek, in Furth-Palt, verkauft - der Erlös zur Anschaffung neuer „Arbeitsmonturen“ verwendet. Die Versammlung am 28. Dezember 1963 wird mit dem Appell des Kommandanten, das „bisherige Ansehen der Wehr weiterhin zu wahren“ geschlossen. Am 9. Mai 1965 wurde in feierlicher Form Frau Leopoldine Zuntermann die ihr verliehene „Floriani-Plakette“

überreicht.

 

 

 

 

Fahnenpatin Leopoldine Zuntermann

wurde die Florianiplakette überreicht

 

Zum Preis von 35.000 Schilling wurde laut Beschluss der Vollversammlung vom 17. März 1966 eine Motorspritze bestellt. Für die alte Motorspritze wurde von der Firma Rosenbauer ein Betrag von 1.000 Schilling in Abzug gebracht. Von der Gemeinde wurden abzüglich des Beitrages der Feuerwehr von 10.000 Schilling alle noch offenen Kosten übernommen. Bürgermeister Johann Hengstberger wurde zur Verleihung der Florianiplakette vorgeschlagen, die ihm am 4. Mai 1970 überreicht wurde. Bei der Wahl am 3. Jänner 1971 wurde Kommandant Franz Höld in seiner Funktion bestätigt. Zum neuen Stellvertreter wurde Franz Wimmer bestellt. Zu einer „lautstarken Debatte“ kam es bei der Versammlung am 23. Dezember 1973; Anlass war das „Nichtzustandekommen“ einer Wettkampfgruppe. Gegen das Kommando wurden „zweideutige“ Anschuldigungen erhoben und ihm „schwere Versäumnisse“ vorgeworfen. Aufgrund dieser „als ungerechtfertigt“ empfundenen Vorwürfe unterbrach der Kommandant die Hauptversammlung um dem anwesenden Herrn Bürgermeister den unverzüglichen Rücktritt bekanntzugeben. Auch von einem „Gesundschrumpfen der Wehr“ wurde gesprochen. Im Protokoll wird berichtet, dass der Bürgermeister „den scheidenden Kommandanten“ ersuchte, „im Ernstfall das Kommando über die Wehr bis zum Antritt des neuen Kommandanten zu übernehmen“, wozu er sich einverstanden erklärte. Nach einem Gespräch am 30. Dezember 1973 war Franz Höld jedoch bereit, weiter in seinem Amt zu verbleiben. Die Neuwahl des Kommandanten war 1976 fällig und wurde am 6. Jänner durchgeführt. Da aber keiner der Gewählten die Wahl annahm, musste sie

am 25. Jänner wiederholt werden. Die Wahl wurde schließlich von Anton Koppensteiner (Nr. 14) als Kommandant und von Anton Ettenauer (Nr. 54) als Stellvertreter angenommen. Bei der Hauptversammlung am 8. Jänner 1978 wurde der Ankauf eines Kleinlöschfahrzeuges zur Diskussion gestellt, und auch der Ankauf eines Tankwagens erwogen. Es wurde beschlossen, nach Sicherstellung der finanziellen Erfordernisse ein Kleinlöschfahrzeug anzuschaffen. Dieses wurde von der Firma Rosenbauer am 2. März 1978 dem Kommando vorgeführt. Der Preis wird mit 244.664 Schilling angegeben. Von der Gemeinde wurde ein Betrag von 123.000 Schilling zugesichert. Einen Rabatt von 4.000 Schilling gewährte die Lieferfirma, der Restpreis wäre von der Feuerwehr aufzubringen. Die durchgeführte Haussammlung erbrachte 36.000 Schilling. Zum Fahrzeug wurde noch ein Handfunkgerät angeschafft. Am Sonntag, dem 2. August 1980 erhielt das neue Fahrzeug durch Pfarrer Pater Norbert Grasböck die kirchliche Weihe. Als Fahrzeugpatin fungierte Elfie Maurer.

Fahrzeugpatin Frau Maurer

Seit dem Jahr 1976 werden zur Deckung des Feuerwehraufwandes jährlich sogenannte „Feuerwehrheurige“

durchgeführt.

1979

KLF VW LT 35

1 Handfunkgerät Motorola

1981

Bei der Mitgliederversammlung 1981 mit Neuwahlen wurde das alte Kommando bestätigt und somit wiedergewählt. Im Jahre 1986 konnte bei der Mitgliederversammlung mit gleichzeitigen Neuwahlen der Kommandant Anton Koppensteiner nur mit Mühe davon überzeugt werden, für eine weitere Periode zur Verfügung zu stehen. Der Kommandant beklagte die mangelnde Arbeitsbereitschaft der Kameraden.

Somit wurde das bisherige Kommando wieder bestätigt. 1987 wurde zum ersten Mal ein Neubau

des Feuerwehrhauses diskutiert - aber ohne nennenswertes Ergebnis.

 

 

 

KLF Fahrzeugsegnung 1979

 

 

 

1986

 

Bei der Mitgliederversammlung 1988 legten der Kommandant Anton Koppensteiner und sein Stellvertreter Anton Ettenauer ihre Funktionen zurück. Es bedurfte einiger Mitgliederversammlungen

und reger Diskussionen - auch unter der Leitung des Abschnittskommandanten Brauner - ehe sich am

15. Februar 1988 Josef Böhmer bereiterklärte  für die Funktion des Kommandanten der FF Nöhagen zur Verfügung zu stehen. Josef Böhmer fühlte sich der 100-jährigen Tradition der FF Nöhagen und der Sicherheit der Bevölkerung von Nöhagen verpflichtet und nahm unter diesen Gesichtspunkten die Wahl an. Zum Stellvertreter wurde Franz Emberger gewählt. Bei einer Mitgliederversammlung am 24. November 1988 wurde mit 20 zu 0 Stimmen der Neubau des Feuerwehrhauses einstimmig beschlossen. Bereits im Frühjahr 1989 begannen die Bauarbeiten am Feuerwehrhaus und am bestehenden Amtsgebäude sowie dem Musikheim in Nöhagen.

 

 

 

Bauholz für Neubau 1989

 

 

 

1989

Ebenfalls 1989 wurde die elektronische Sirenensteuerung eingebaut. 1991 ließ unsere werte Fahnenpatin, Frau Leopoldine Zuntermann, die Fahne der FF Nöhagen renovieren und kaufte eine neue Fahnenspitze an. Wegen unakzeptabler Kostenaufteilung zwischen der FF Nöhagen, der Musik und der Gemeinde erklärte sich Kommandant Josef Böhmer erst nach einer Neuaufteilung der Kosten bereit, wieder als FF-Kommandant zur Verfügung zu stehen. Aufteilungsschlüssel der Bedarfszuweisung des Landes NÖ:

FF Nöhagen: 175.000,- ATS

Musik: 175.000,- ATS

Gemeinde: 100.000,- ATS

1991 wurden zwei neue Handfunkgeräte der Marke Elin angekauft. Im Juni des Jahres 1991 organisierte

die FF Nöhagen den Abschnittsfeuerwehrtag in Nöhagen mit Feldmesse unter der Schirmherrschaft des Abschnittskommandanten Karl Brauner. Erich Starkl jun. wurde 1992 als Kommandantstellvertreter

nachgewählt. Ab dem Jahre 1994 werden im neuen Veranstaltungszentrum Nöhagen regelmäßig

zwei Tanzveranstaltungen pro Jahr von der FF Nöhagen durchgeführt. 1996 - Nach der Wiederwahl des Kommandos - Josef Böhmer, Erich Starkl, Hans-Ulrich Swoboda - wurde der Ankauf eines KLF-W mit Allrad, hydraulischem Rettungsgerät, Schere, Spreitzer, Lichtmast und Einbaugenerator

beschlossen. 1997 wurden dann das KLF-W und eine Funk-Fixstation angekauft.

KLFW Fahrzeugsegnung 1999

Die Mannschaft 1999

1999

1999 änderte sich das Aussehen der Feuerwehrkameraden nach dem Ankauf der neuen Schutzjacken und der neuen Einsatzbekleidung plus zwei Atemschutzgeräte. Ebenfalls im selben Jahr, 2. Mai 1999, feierte die FF Nöhagen mit der Patin Frau Elisabeth Kotauczek die Segnung des neuen KLF-W. Mit hydraulischem Rettungsgerät, Schere, Spreitzer, Lichtmast und Einbaugenerator. Die gesamte Mannschaft wurde im Jahre 2000 mit den neuesten Feuerwehrhelmen ausgerüstet. In diesem Jahr baute die FF Nöhagen gemeinsam mit dem Dorferneuerungsverein Nöhagen einen Kellerzubau als Lagerraum. Das Jahr 2001 brachte eine nahtlose Übergabe des Verwalteramtes an Otto Burger als Verwaltungsgehilfe, der die gesamte Verwaltung der FF Nöhagen auf EDV umstellte. Ebenfalls 2001 wurde die Mannschaft mit neuen Einsatzhosen ausgerüstet. Drei Gruppen legten in diesem Jahr auch erstmals die Prüfung für Technische Hilfeleistung ab.

Ein Hebekissen wurde 2002 angeschafft. 2003 wurde Otto Burger zum Verwalter bestellt. Ein erwähnenswerter Eigenbau in Form eines Schlauchwagens mit 600 m B-Schlauch gelang der FF Nöhagen im gleichen Jahr.

2004

Eine leistungsstarke Tauchpumpe wurde 2004 gekauft. Die Kameraden beschlossen 2004 auch die Errichtung eines Zubaus zum Feuerwehrhaus. Um- und Ausbau des FF-Hauses Baubeginn 2004, Fertigstellung 2007

2005

2005 richtete die FF Nöhagen wieder einen Abschnittsfeuerwehrtag aus. Ebenfalls im gleichen Jahr wurde der

Löschbehälter in Nöhagen/Hagental neu erbaut. Die Wahl im Jahre 2006 brachte folgendes Ergebnis:

Kommandant: Josef Böhmer

Stellvertreter: Christian Ettl

Verwalter: Leopold Kargl

2007

2007 kaufte die FF Nöhagen vier Atemschutzgeräte an. Weiters legten drei Gruppen erstmals die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz in Bronze ab.

2008

Im Jänner 2008 bestand eine Gruppe die Prüfung für Technische Hilfeleistung in Silber fehlerfrei.

2008 Beschluss für Ankauf von einem neuen KLF-A und Motorspritze.

20. Juli 2008

• Feier zum 125-jährigen Bestehen der FF Nöhagen

• Abschnittsfeuerwehrtag in Nöhagen

• Segnung des Zubaus zum Feuerwehrhaus und zum Amtsgebäude der Gemeinde

 

 

 

stehend: Prüferteam ABI Födinger Eduard,Kdt. Böhmer Josef, Bgm. Prandtner Herbert,

Hochleitner Markus, Emberger  Matthias, Steiner Lukas, Koppensteiner Harald, BR Winkler Alfred

vorne: Steyrer Stefan, Simlinger Christoph, Noitzmüller Jürgen, Simlinger Thomas, Koppensteiner Martin, Öttl Stefan

 

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Gründung der FF-Jugend Mai 2008

stehend: Karl Michael, Zauner Christopher, Höld Martin, Starkl Manuel, Noitzmüller Thomas

vorne: Koppensteiner Martin, Strasser Manuel, Steyrer Hannes, Ettl Patrick

 

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